Profile in Onkologie
Prof. Dr. med. Boris Pfaffenbach
doctorProf. Dr. med. Boris Pfaffenbach, geboren 1962, ist seit April 2008 Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie (Medizinische Klinik I) am Städtischen Klinikum Solingen. Er erwarb 1990 die Approbation und 1991 den Doktortitel an der Universität Bonn, wurde 1996 Facharzt für Innere Medizin und 1997 für Gastroenterologie und erhielt 2000 die Zusatzqualifikation als Ärztlicher Qualitätsmanager. Seine Ausbildung führte ihn an das Universitätsklinikum Essen (Pathologie, 1990-1992), das St. Josef-Hospital der Ruhr-Universität Bochum (1992-1997) und als Oberarzt an das Städtische Klinikum Solingen (1998-2001); von 2002 bis 2008 war er Chefarzt der Inneren Medizin am Bethlehem-Krankenhaus Stolberg. 1998 habilitierte er sich an der Ruhr-Universität Bochum, seit 2003 ist er dort außerplanmäßiger Professor.
Prof. Dr. med. Frank Kolligs
doctorProf. Dr. med. Frank Kolligs ist seit 2015 Chefarzt der Klinik für Innere Medizin – Gastroenterologie, Hepatologie und Diabetologie am Helios Klinikum Berlin-Buch, leitet dort zudem das Interdisziplinäre Endoskopiezentrum und ist stellvertretender Leiter des Darmkrebszentrums. Er studierte an der Philipps-Universität Marburg und absolvierte seine fachärztliche Ausbildung an Universitätskliniken in Marburg, Ann Arbor (Michigan, USA) und München; von 2005 bis 2009 war er Oberarzt, von 2009 bis 2014 leitender Oberarzt an der Medizinischen Klinik II des Klinikums der Universität München. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf gastrointestinalen Tumoren und ihren molekularen Entstehungsmechanismen, auf Präventions- und Früherkennungsstrategien sowie auf der Leberkrebsforschung; klinisch ist er auf fortgeschrittene endoskopische Verfahren wie Koloskopie, Gastroskopie, Endosonographie und endoskopische Resektionen spezialisiert.
Dr. med. Barbara Strey
doctorDr. med. Barbara Strey ist Chefärztin der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endoskopie an der Helios St. Johannes Klinik Duisburg und behandelt dort Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie der Leber und Gallenwege mit modernen endoskopischen und interventionellen Verfahren. Sie verfügt über die DGVS-Zusatzqualifikationen Hepatologie sowie onkologische Gastroenterologie und ist zudem für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen DGVS-zertifiziert. Neben der Gastroenterologie verantwortet sie das Darmkrebszentrum der Klinik.
Prof. Dr. med. Christian Gerges
doctorProf. Dr. med. Christian Gerges ist Chefarzt der Medizinischen Klinik II (Gastroenterologie, gastrointestinale Onkologie, Hepatologie, Neurogastroenterologie und Infektiologie) am Helios Klinikum Krefeld und trat 2025 die Nachfolge von Prof. Dr. Thomas Frieling an, der die Abteilung fast 25 Jahre lang geleitet und im Bereich Neurogastroenterologie überregional bekannt gemacht hatte. Gerges, gebürtig aus Mülheim, studierte Medizin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, wurde 2015 Facharzt für Innere Medizin und 2018 für Gastroenterologie und habilitierte sich 2023 an der Universität Duisburg-Essen. Einen wesentlichen Teil seiner klinischen Ausbildung absolvierte er am Evangelischen Krankenhaus Düsseldorf, zuletzt leitete er die Endoskopie der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Transplantationsmedizin am Universitätsklinikum Essen. Sein Schwerpunkt liegt auf der interventionellen Endoskopie, insbesondere komplexen Eingriffen bei Leber- und Pankreaserkrankungen, der endoskopischen Entfernung früher gastrointestinaler Tumoren sowie der Behandlung funktioneller Schluck- und Magenentleerungsstörungen.
Prof. Dr. med. Patrick Michl
doctorProf. Dr. med. Patrick Michl ist W3-Professor und Ärztlicher Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Infektionskrankheiten und Vergiftungen (Innere Medizin IV) am Universitätsklinikum Heidelberg. Er studierte Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München (1991-1999) mit klinischen Stationen an der UCLA und der Harvard Medical School, absolvierte seine Facharztausbildung in Innerer Medizin und Gastroenterologie an der Universität Ulm (2000-2006) und erwarb weitere Qualifikationen in Infektiologie und internistischer Onkologie in Marburg (2006-2010), wo er bis 2015 als leitender Oberarzt tätig war. Von 2015 bis 2022 leitete er als W3-Professor die Innere Medizin an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, seit 2022 die Gastroenterologie in Heidelberg. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, insbesondere Früherkennungsprogrammen für das familiäre Pankreaskarzinom; er erhielt den „Rising Star"-Preis der United European Gastroenterology (2009) und den Ludwig-Heilmeyer-Preis (2008) und ist im Vorstand des European Pancreas Club aktiv.
Prof. Dr. med. Thomas Seufferlein
doctorProf. Dr. med. Thomas Seufferlein ist Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin I (Gastroenterologie, Endokrinologie, Nephrologie, Stoffwechsel/Ernährungswissenschaften) am Universitätsklinikum Ulm. Nach wissenschaftlichen Stationen in Berlin und London (1990-1996) wurde er 2000 Facharzt für Innere Medizin und 2003 für Gastroenterologie; von 2008 bis 2012 leitete er die Innere Medizin I an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, seit Mai 2012 die Klinik für Innere Medizin I in Ulm. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der gastrointestinalen Onkologie und der Wachstumsregulation von Tumorzellen; er leitet ein Labor für gastrointestinale Wachstumsregulation, ist Vorsitzender der Zertifizierungskommission für Darmkrebszentren, Chefredakteur der Zeitschrift für Gastroenterologie und war Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft.
Prof. Dr. med. Jürgen Pohl
doctorProf. Dr. med. Jürgen Pohl, geboren 1970 in Düsseldorf, ist Chefarzt der Abteilung für Gastroenterologie (GastroClinic) an der Asklepios Klinik Altona in Hamburg. Er studierte Humanmedizin an der Universität Düsseldorf (1991-1998) und promovierte dort 1998, mit einem Forschungsaufenthalt am Albert Einstein College of Medicine in New York (1996-1997). Nach der Habilitation an der Universität Heidelberg (1997) und einer außerplanmäßigen Professur (2009) war er von 1998 bis 2005 in der Gastroenterologie/Hepatologie der Universität Heidelberg tätig, von 2007 bis 2013 als Oberarzt am Dr.-Horst-Schmidt-Klinikum Wiesbaden und von 2013 bis 2015 als Chefarzt am Krankenhaus Friedrichshain Berlin, bevor er 2015 die Leitung der Gastroenterologie an der Asklepios Klinik Altona übernahm. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der diagnostischen und interventionellen Endoskopie, insbesondere der endoskopischen Submukosadissektion zur Frühkarzinomentfernung und der Cholangioskopie. Seit 2012 ist er Chefredakteur des Video Journal of Gastrointestinal Endoscopy und hat maßgeblich an Leitlinien der European Society of Gastrointestinal Endoscopy mitgewirkt.
PD Dr. med. Jan-Michel Otte
doctorPD Dr. med. Jan-Michel Otte ist Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I (Gastroenterologie, Onkologie, Infektiologie, Diabetologie und Stoffwechselerkrankungen) am Klinikum Links der Weser (Gesundheit Nord, Bremen). Seit Oktober 2023 leitet er in Doppelfunktion zusätzlich die Innere Medizin am Klinikum Bremen-Nord, wobei er an festgelegten Tagen persönlich vor Ort ist; im Zuge einer für 2028 geplanten Reorganisation soll er langfristig Chefarzt am Standort Bremen-Nord werden.
Prof. Dr. med. Jonas Rosendahl
doctorProf. Dr. med. Jonas Rosendahl ist W3-Professor für Innere Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie und leitet die Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin I (Gastroenterologie, Hepatologie, gastroenterologische Onkologie, Pneumologie) am Universitätsklinikum Halle (Saale). Seine Klinik ist Teil des Verbunds „Lebertransplantation Mitteldeutschland" gemeinsam mit den Universitätsklinika Magdeburg und Brandenburg sowie dem Klinikum Dessau. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf den frühen Entstehungsmechanismen gastrointestinaler Tumoren.
Prof. Dr. med. Alexander Meining
doctorProf. Dr. med. Alexander Meining ist Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie und leitet als Sektionsleiter Gastroenterologie und stellvertretender Klinikdirektor die Gastroenterologie der Medizinischen Klinik und Poliklinik II am Universitätsklinikum Würzburg. Er ist Mitglied des Vorstands der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Seine Forschung konzentriert sich auf neue Techniken der endoskopischen Tumortherapie, die Optimierung der diagnostischen Endoskopie sowie interventionelle endoskopische Verfahren; er wird seit 2016 regelmäßig im Ärzteranking des Magazins Focus als Top-Mediziner geführt.
Dr. Ursula Ehmer
doctorDr. Ursula Ehmer ist Oberärztin und Forschungsgruppenleiterin an der Medizinischen Klinik und Poliklinik II des Klinikums rechts der Isar der TU München und leitet dort seit 2017 das Lebertransplantationsprogramm. Sie studierte Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover (1997-2004) und promovierte summa cum laude zur Variabilität der hepatischen Glucuronidierung und UDP-Glucuronosyltransferase-Polymorphismen; zusätzlich erwarb sie einen PhD in Molekularer Medizin an der Hannover Biomedical Research School zur Regulation genetischer Variation. Nach klinischer Ausbildung in Gastroenterologie und Hepatologie forschte sie von 2009 bis 2012 als Postdoktorandin an der Stanford University und habilitierte sich 2018 im Fach Innere Medizin. Ihre Forschung befasst sich mit der Genetik von Hepatozyten, arzneimittelmetabolisierenden Enzymen, der Zellproliferationskontrolle über den Hippo-Signalweg sowie der Genomik von Leberkrebs; hierzu hat sie zahlreiche Arbeiten zur Regulation von UDP-Glucuronosyltransferasen, zu Mechanismen von Lebererkrankungen und zur translationalen Krebsforschung veröffentlicht. Für ihre Forschung wurde sie u. a. mit dem Ernest and Emilia Gallo Fellowship und einer Postdoktorandenförderung der Mildred-Scheel-Stiftung ausgezeichnet.
Prof. Dr. med. Christoph Michalski
doctorProf. Dr. med. Christoph Michalski leitet seit 1. April 2023 die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie am Universitätsklinikum Heidelberg als Nachfolger von Prof. Dr. Markus W. Büchler. Werdegang: Michalski studierte Humanmedizin in Heidelberg mit Auslandsaufenthalten in England, den USA und der Schweiz. Er war zunächst Assistenzarzt an der TU München im Pankreasforschungslabor, absolvierte ein Fellowship in chirurgischer Onkologie und Transplantation in Portland, USA, und übernahm 2014 die stellvertretende Leitung der Transplantationschirurgie am UKHD. Von 2018 bis 2020 war er Leitender Oberarzt in Halle (Saale), von 2020 bis 2023 hatte er den Lehrstuhl für Allgemein- und Viszeralchirurgie in Ulm inne. Fachlicher Schwerpunkt: Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen komplexe chirurgische Onkologie, minimal-invasive und roboter-assistierte Chirurgie sowie Transplantationsmedizin und die Chirurgie von Pankreas, Leber, Speiseröhre, Magen und Darm. Forschung: Michalskis Forschungsinteresse liegt im Bereich "Surgical Data Science" — der Nutzung operativer Daten zur Therapieverbesserung, unter anderem durch digitale Leitplanken für OP-Roboter zur Risikosenkung, sowie KI-gestützten Behandlungskonzepten.
Prof. Dr. Robert Thimme
doctorProf. Dr. Robert Thimme ist Medizinischer Direktor der Klinik für Innere Medizin II (Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie und Infektiologie) am Universitätsklinikum Freiburg. Werdegang: Thimme promovierte 1994 summa cum laude in Virologie an der Universität Freiburg. Von 1998 bis 2001 forschte er als Postdoktorand am Scripps Research Institute in Kalifornien. 2005 erhielt er eine Juniorprofessur für Hepatitis-Virusinfektionen, 2009 eine Heisenberg-Professur (W2/W3) in Hepatologie. Seit 2013 ist er Medizinischer Direktor der Klinik für Innere Medizin II. Forschung: Thimmes Forschung konzentriert sich auf Immunantworten bei Hepatitis-B- und Hepatitis-C-Virus-Infektionen sowie beim hepatozellulären Karzinom. Er koordiniert das HEP-CAR-Konsortium und ist Co-Sprecher des Sonderforschungsbereichs SFB/TRR 179. Zudem leitet er das Berta-Ottenstein-Programm zur Förderung klinischer Wissenschaftler:innen.
Prof. Dr. med. Christian Rust
doctorProf. Dr. med. Christian Rust ist Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin I (Gastroenterologie, Hepatologie, Onkologie und Allgemeine Innere Medizin) am Krankenhaus Barmherzige Brüder München. Sein fachlicher Schwerpunkt umfasst das gesamte Spektrum hepatologischer Erkrankungen, darunter virale Hepatitis, Leberzirrhose, hepatozelluläres Karzinom, Hämangiome und Hämochromatose, sowie Ernährungsmedizin. Über den detaillierten beruflichen Werdegang sowie aktuelle Forschungsprojekte liegen über die verfügbaren Klinik- und Verzeichnis-Quellen hinaus keine ausführlichen öffentlichen Informationen vor.
Prof. Dr. med. Dr. h. c. Stefan Schreiber
doctorProf. Dr. med. Dr. h. c. Stefan Schreiber ist Direktor der Klinik für Innere Medizin I (Gastroenterologie, Hepatologie u.a.) am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, sowie Direktor des Instituts für Klinische Molekularbiologie. Er ist Sprecher des DFG-Exzellenzclusters "Precision Medicine in Chronic Inflammation". Werdegang: 1962 in Berlin geboren, studierte Schreiber an der Universität Hamburg, der UC San Diego und der Harvard University. Nach seiner Facharztausbildung in Hamburg (1987–1994) wechselte er an die Charité Berlin, wo er 1994 als Oberarzt eine Forschungsgruppe zur genetischen Ätiologie entzündlicher Darmerkrankungen gründete. 1996 habilitierte er sich; seit 1998 lehrt er an der Christian-Albrechts-Universität Kiel, wo er zusätzlich von 2006 bis 2013 als Dekan der Medizinischen Fakultät amtierte. Forschung: Schreibers Arbeitsgebiete umfassen chronisch-entzündliche Barriereerkrankungen, Gallensteinleiden, kolorektales Karzinom und Langlebigkeitsforschung. Aus seiner Arbeitsgruppe gingen bedeutende Entdeckungen hervor, darunter krankheitsverursachende Gene des Morbus Crohn sowie das sogenannte "Altersgen" FOXO3. Die von ihm geleitete Klinik verfügt über ein zertifiziertes Leberzentrum mit enger Anbindung an die Lebertransplantationschirurgie.
Prof. Dr. med. Tobias Heintges
doctorProf. Dr. med. Tobias Heintges ist Direktor des Zentrums für Gastroenterologie, Onkologie, Pneumologie, Infektiologie und Allgemeine Innere Medizin am Rheinlandklinikum Lukaskrankenhaus Neuss. Seit 2012 ist er zudem außerordentliches Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. Werdegang: Der 1964 in Duisburg geborene Heintges studierte von 1984 bis 1991 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und promovierte 1992 zum Thema Cholecystokinin. Nach seiner Facharztausbildung in Innerer Medizin und Gastroenterologie führte ihn ein Forschungsaufenthalt 1996–1998 an die Harvard Medical School. 2001 habilitierte er, 2008 wurde er zum außerplanmäßigen Professor ernannt. Forschung: Heintges hat über 85 wissenschaftliche Publikationen verfasst und war Investigator bei rund 35 klinischen Studien zu Hepatitis-, Onkologie- und Infektionsthemen. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt in der gesamten modernen diagnostischen und interventionellen Endoskopie sowie der Onkologie solider Tumoren.
PD Dr. med. Stefan Heringlake
doctorPD Dr. med. Stefan Heringlake ist Chefarzt der Medizinischen Klinik II (Gastroenterologie, Onkologie, Infektiologie und Endoskopie) an den Hochtaunus-Kliniken in Bad Homburg. Die Abteilung deckt ein breites Spektrum an Lebererkrankungen ab (virale Hepatitis A–E, Leberzirrhose, Leberkrebs, Autoimmunerkrankungen) sowie gastroenterologische Onkologie und hepatologisch relevante Infektionskrankheiten. Über den detaillierten beruflichen Werdegang sowie aktuelle Forschungsprojekte liegen keine öffentlich zugänglichen Informationen vor; der Titel Privatdozent (PD) weist auf eine abgeschlossene Habilitation hin, ohne dass sich das Thema öffentlich nachvollziehen ließ.
Prof. Dr. med. Hartmut Schmidt
doctorProf. Dr. med. Hartmut Schmidt ist Direktor der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie am Universitätsklinikum Essen und hat den Lehrstuhl für Innere Medizin mit Schwerpunkt Gastroenterologie und Hepatologie an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen inne. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt in der Gastroenterologie, Hepatologie und insbesondere der Transplantationsmedizin. Werdegang: Schmidt studierte Medizin in Hannover und forschte am National Institute of Health (NIH) in Bethesda, USA. Ab 1988 war er klinisch in Hannover tätig, von 1999 bis 2005 als Oberarzt an der Charité Berlin. 2005 erhielt er eine Professur für Experimentelle Transplantationshepatologie in Münster, wo er 2010 eine eigene Klinik für Transplantationsmedizin gründete und den bundesweit einzigen Lehrstuhl für Transplantationsmedizin innehatte, bevor er 2021 nach Essen wechselte. Forschung: Schmidt wurde mehrfach für seine Forschung ausgezeichnet, unter anderem zweifach von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin sowie mit dem Ludolf-Brauer-Preis und dem Forschungspreis der Deutschen Transplantationsgesellschaft. Er betont den interdisziplinären, transplantationsmedizinischen Schwerpunkt als zukunftsweisend für die Hepatologie.
Dr. med. German Horn
doctorDr. med. German Horn ist seit April 2024 Chefarzt der Gastroenterologie am Helios Hanseklinikum Stralsund. Sein fachlicher Schwerpunkt liegt auf chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) sowie der gastroenterologischen Onkologie. Werdegang: Horn studierte Humanmedizin an der Universität Buenos Aires (1995–2001, Abschluss mit Auszeichnung) und promovierte 2005 summa cum laude. 2013 erhielt er die Facharztanerkennung für Innere Medizin und Gastroenterologie. Er war zunächst leitender Oberarzt am Hanseklinikum Stralsund (2015–2017), bevor er von 2017 bis 2024 die Innere Medizin am Kreiskrankenhaus Demmin leitete. Zuvor war er als Oberarzt in der Gastroenterologie sowie als ärztlicher Leiter der Notaufnahme am Universitätsklinikum Marburg tätig. Forschung: Am Institut für Virologie der Universität Marburg gründete Horn eine interdisziplinäre Forschungsgruppe zur viralen Gentherapie. Er verfügt zudem über eine Zusatzqualifikation in Infektiologie sowie spezialisierte Ausbildung als Tutor für Ultraschalldiagnostik und ist im wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV) aktiv.
Prof. Dr. med. Thomas M. Gress
doctorDirektor der Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie, Stoffwechsel und klinische Infektiologie am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM), Standort Marburg, seit 2006 (W3-Professur). Wissenschaftlicher Assistent ab 1988 an der Universität Marburg, DFG-Forschungsstipendien in Humangenetik und am Imperial Cancer Research Fund London (1989–1991), Weiterbildung Innere Medizin/Gastroenterologie am Universitätsklinikum Ulm unter Prof. Adler ab 1991, Facharzt 1996, Habilitation (Venia Legendi) 1997, DFG-Heisenberg-Stipendiat 1998–2001, C3-Professur Universität Ulm 2001. Kein eigenes Lebertransplantationsprogramm am Standort Marburg (UKGM-Transplantationszentrum). Forschungsschwerpunkte: molekulargenetische Grundlagenforschung, gastrointestinale Onkologie und Diabetologie.
Dr. med. Martin Fuchs
doctorChefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und gastroenterologische Onkologie an der München Klinik Bogenhausen (seit 2021), an der München Klinik seit 1994 tätig, zuvor Forschungsstelle in Mannheim. Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkten Gastroenterologie sowie Hämatologie/internistische Onkologie, Zusatzbezeichnungen medikamentöse Tumortherapie, Palliativmedizin und Proktologie. Maßgeblich beteiligt an der Gründung der Interdisziplinären Onkologischen Tagesklinik (2004) und dem Aufbau des zertifizierten Onkologischen Zentrums der DKG (2014).
Prof. Dr. Volker Ellenrieder
doctorDirektor der Klinik für Gastroenterologie, gastrointestinale Onkologie und Endokrinologie an der Universitätsmedizin Göttingen (seit April 2014), W3-Professur für Innere Medizin. Zuvor 2012–2014 W3-Stiftungsprofessor der Deutschen Krebshilfe an der Philipps-Universität Marburg, davor leitender Oberarzt in Marburg (2006–2012) und Oberarzt an der Universitätsklinik Ulm (2005). Habilitation 2005 in Ulm zur TGFß-regulierten Transkription im Pankreaskarzinom. Forschungsschwerpunkte: Signal- und Transkriptionswege in der Tumorgenese gastrointestinaler Malignome sowie molekulare Diagnostik und zielgerichtete Therapien (Molekulares Tumorboard). Ausgezeichnet mit dem Max-Eder-Stipendium der Deutschen Krebshilfe (2003–2008), dem Hirshberg Research Prize des Europäischen Pankreasclubs (2009) und dem Kußmaul-Preis (2004).
Prof. Dr. med. Jens Marquardt
doctorLeiter der Medizinischen Klinik I am UKSH Campus Lübeck (seit November 2019). Medizinstudium in Heidelberg, Promotion am Deutschen Krebsforschungszentrum, klinisch tätig bis 2008 in Gastroenterologie und Hepatologie am Universitätsklinikum Köln. 2011–2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter am National Cancer Institute (Bethesda, USA) mit Forschung zur Genetik von Lebertumoren, danach ab 2015 Oberarzt für Hepatologie und Onkologie an der Universitätsmedizin Mainz. Forschungsschwerpunkte: molekulare Hepatokarzinogenese, gastrointestinale Onkologie, Versorgung von Patienten mit Leberzirrhose sowie translationale und ernährungsmedizinische Forschung bei chronischen Leber- und Krebserkrankungen.
Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Berg
doctorLeiter des Bereichs Hepatologie an der Medizinischen Klinik II des Universitätsklinikums Leipzig (seit 2020). Spezialisiert auf virale Hepatitis, Autoimmunerkrankungen der Leber, Leberzirrhose, Lebertransplantation und das hepatozelluläre Karzinom. Forschungsschwerpunkt: Ursachen und Mechanismen der Entstehung von Lebererkrankungen und Leberkrebs mit Fokus auf translationale Forschung; im Konsortium LiSyM-Krebs Koordinator und Projektleiter der Studie SMART-NAFLD sowie Leiter des Projekts DEEP-HCC (Patientenkohorten, Probensammlung, präklinische Forschung).